Erste Pflichten ab September 2026
Meldepflicht

Frühwarnung, Meldung, Abschlussbericht — jede Frist im Blick

Der Meldeworkflow nach Art. 14 mit Fristenverfolgung, Security Advisories mit CSAF-Publishing und Coordinated Vulnerability Disclosure

Ab dem 11. September 2026 gilt die Meldepflicht des EU Cyber Resilience Act: Aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Vorfälle müssen an das koordinierende CSIRT und die ENISA gemeldet werden — Frühwarnung binnen 24 Stunden, Meldung binnen 72 Stunden, danach der Abschlussbericht. Kunnus führt Sie durch genau diesen Ablauf: von der Erkennung über jede Frist bis zur vollständigen Dokumentation, inklusive Security Advisories im CSAF-Format.

Art. 14 · 16Rechtsgrundlage
24 hFrühwarnung
72 hMeldung
CSAFAdvisories
app.kunnus.tech/advisories/KSA-2025-003

Security Advisory KSA-2025-003

Draft
Severity
High
Product
SmartSensor XR
Component
openssl@3.0.13
Advisory Preview

Summary: A heap buffer overflow vulnerability in OpenSSL 3.0.13 affects the SmartSensor XR product line.

Impact: Remote code execution possible via crafted TLS handshake. CVSS 8.1.

Remediation: Update firmware to v3.2.2 or later. Patch available since 2025-01-15.

Kernvorteile

Meldeworkflow mit Fristenverfolgung

Von der Erkennung über die 24-Stunden-Frühwarnung und die 72-Stunden-Meldung bis zum Abschlussbericht: Jeder Schritt hat eine Frist, und Kunnus verfolgt sie.

Security Advisories & CSAF-Publishing

Erstellen Sie Security Advisories zu behobenen Schwachstellen und veröffentlichen Sie sie im maschinenlesbaren CSAF-Format — wie es Anhang I Teil II Nr. 4 verlangt.

Coordinated Vulnerability Disclosure

Externe Melder reichen Schwachstellen über einen teilbaren Link ein — ohne Account. Jede eingehende Meldung wird erfasst und nachvollziehbar bearbeitet.

Lückenlose Dokumentation

Jede Meldung, jede Frist und jede Entscheidung ist dokumentiert — der belastbare Nachweis gegenüber Marktüberwachung und Auditoren.

Funktionen im Detail

Meldeworkflow nach Art. 14

Art. 14

Aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Vorfälle durchlaufen den geführten Ablauf: Frühwarnung 24 h, Meldung 72 h, Abschlussbericht — jede Stufe mit Fristverfolgung und Status.

Security Advisories mit CSAF-Publishing

Anhang I Teil II Nr. 4

Advisories zu behobenen Schwachstellen werden strukturiert erstellt und im CSAF-Format veröffentlicht — Informationen über behobene Schwachstellen teilen, wie es die Verordnung verlangt.

Eingang externer Meldungen

Anhang I Teil II Nr. 6

Externe Melder können Schwachstellen über einen teilbaren Link einreichen. Eingehende Meldungen werden erfasst, priorisiert und gegen SLA-Regeln getrackt.

CVD-Richtlinie aus der Policy-Bibliothek

Anhang I Teil II Nr. 5

Die Vorlage für die Coordinated-Vulnerability-Disclosure-Richtlinie liegt in der Policy-Bibliothek bereit — anpassen, freigeben, als Nachweis hinterlegen.

Verknüpfung mit dem Schwachstellen-Workflow

Meldungen entstehen direkt aus dem Vulnerability Management: Betroffene Produkte, Komponenten und der Behebungsstand sind bereits erfasst, wenn die Frist beginnt.

Anwendungsbeispiele

01

Aktiv ausgenutzte Schwachstelle

Eine Schwachstelle in einer verbauten Komponente wird aktiv ausgenutzt. Kunnus zeigt sofort die betroffenen Produkte, startet den Meldeworkflow und verfolgt die 24-Stunden-Frist für die Frühwarnung — mit allen Produktdaten bereits an Ort und Stelle.

02

CSAF-konforme Offenlegung

Nach der Behebung veröffentlicht der Hersteller ein Security Advisory im CSAF-Format und informiert die Nutzer — dokumentiert und maschinenlesbar.

03

Nachweis gegenüber der Marktüberwachung

Bei einer Prüfung liegt die vollständige Historie jeder Meldung vor: Zeitpunkte, Inhalte, Fristen und Abschlussberichte — ohne Suche in Postfächern.

Seien Sie meldefähig, bevor die Frist läuft

Erfahren Sie, wie Kunnus den Meldeworkflow nach Art. 14 führt — von der Erkennung bis zum Abschlussbericht. In einer persönlichen Demo zeigen wir Ihnen den Ablauf.